Die Idee, den Urlaub mit humanitären Projekten zu verbinden hat viele unserer Kunden überzeugt, unsere Initiative zu unterstützen und uns zu helfen, ein Lächeln auf die Lippen von Menschen zu zaubern, denen es nicht so gut geht wie uns. Dank Ihrer Mitarbeit haben wir dieses Jahr die Rekordsumme von € 8.000 erreicht, die zur Finanzierung des Baus von einigen Brunnen in Uganda verwendet wird.
Wir haben die Summe einer Organisation ONLUS anvertraut, die sich in unserem Territorium befindet – der S.O.S. Missionario, die sich u.a. mit Fernadoptionen befasst, um den ärmsten Kindern den Besuch einer Schule sowie Verpflegung und Unterkunft zu garantieren.
Die Vereinigung ist katholisch, aber die Ausführung der Arbeiten wird einer weltlichen Organisation vor Ort anvertraut.
Zuständige vereinigung: S.O.S. MISSIONARIO
Via Giovanni XXIII, 23 – 63039 San Benedetto del Tronto (AP) – Tel/Fax 0735-585037
E-mail: info@sosmissionario.it
Gesetzlicher Vertreter: P. Antonio Monieri
Verantwortlicher der Aktion: Pierluigi Addarii
Gesetzmässige Gründung des Vereins: 17/06/1983
Partner vor ort: TWEYANZE DEVELOPMENT AGENCY
P.O. box 36, WOBULENZI – UGANDA, EASTAFRICA
Verantwortlicher der Aktion: Mr. Godfrey Sengendo (Chief Executive Director)
Gesetzmässige Gr¸ndung des Vereins: 09/11/1994
Erfahrungen und vorhergehende Aktivitäten
TDA arbeitet seit 1994 mit dem Ziel, die soziale und wirtschaftliche Entwicklung des Gebietes von Katikamu zu fördern, indem das Ideal der Kooperation gestärkt wird, wodurch die Bevölkerung Hauptdarsteller ihrer Entwicklung wird.
Jedes realisierte Projekt hatte, ausser dem Objektiv der Entwicklungs-Förderung das Ziel deutlich zu machen, dass Veränderung möglich ist, wenn man gemeinsam daran arbeitet. In 9 Jahren ist die Zahl der Mitglieder stetig angestiegen,
zur Zeit sind die Mitglieder ca. 1300.
Ortschaft Kyalugondo, Gebiet von Katikamu, Distrikt von Luwero, UGANDA
Das Gebiet von Katikamu befindet sich ca. 45 km von Kampala, der Hauptstadt Ugandas, entfernt; es liegt auf einer Fläche von ca. 100 kmq und hat eine Bevölkerung von ca. 156,000 Einwohnern.
Die Tweyanze Development Agency, die zur Zeit im Gebiet von Katikamu aktiv ist, erweitert stufenweise ihre Tätigkeit auf den gesamten Distrikt, auf einer Fläche von ca. 420 qkm und einer Bevölkerung von etwa 500,000 Einwohnern. Der vorwiegende Dialekt ist Luganda, die offizielle Sprache Englisch.
Eigenschaften des Brunnens
- Der Brunnen wird von einer ortsansässigen Firma erbaut, welche die hydrogeologische Sondierung durchf¸hren wird, um den idealen Punkt für die Grabungsarbeiten festzulegen.
- Der Brunnen ist arthesischer Art, die Tiefe ca. 60-70 m.
- Wenn alles gut geht, müsste er innerhalb des Monats Dezember 2003 fertiggestellt werden. Aber… in Afrika sind unvorhergesehene Zwischenfälle häufig…
- Der Brunnen wird dem Dorf gehören, das Wasser kann frei von allen Bewohnern benutzt werden, für den Hausgebrauch und in den Monaten der Trockenzeit zum Bewässern der Gemüsegärten. Der Brunnen und das Wasser sind wertvoll für die Bevölkerung. Alle nehmen mit Respekt davon Gebrauch, ohne Verschwendungen. Die mit dem Bau beauftragte Firma wird sich auch um den Ausbau des Gebietes um den Brunnen kümmern, sowie um die Ausbildung von einigen ortsansössigen Verantwortlichen bezüglich der Techniken der Instandhaltung.
- Der Brunnen wird im Dorf Kyalugondo im Gebiet von Katikamu erbaut, wo ca. 2000 Personen leben.
- Die Familien holen zur Zeit das Wasser an Wassergräben, die ca. 2 km vom Dorf entfernt sind; es handelt sich um schmutziges Wasser, das vor dem Gebrauch abgekocht werden müsste. Dies ist aber leider nicht immer möglich, da kein Brennholz vorhanden ist. Holz wird im Wald gesammelt, aber es stehen nur die wenigen Ästchen und Blätter zur Verfügung, die am Boden zu finden sind, da die Bäume nicht gefällt werden können.
Soziale und wirtschaftliche Lage Ugandas
Das Einsatzgebiet, welches vom Bürgerkrieg der Jahre 1980/86 verwüstet wurde, war noch nicht in der Lage, eine bedeutende soziale und wirtschaftliche Entwicklung zu erwirken. Die während des Krieges zerstörte Infrastruktur wurde noch nicht wieder hergestellt, in der Region fehlen Trinkwasser, Krankenhäuser und Schulen. Ein grosses Problem ist auch die Verbreitung von AIDS, unter dem Uganda seit ca. 18 Jahren leidet und das einen starken Anstieg von Waisen hervorruft.
Die Gegend ist vorwiegend landwirtschaftlich und hat keine stabile Wirtschaft als Grundlage; die kleinen landwirtschaftlichen Betriebe produzieren fast ausschliesslich für den Eigenbedarf. Nur ein Teil ist in der Lage, auch für den Markt zu produzieren, vor allem Kaffee;
die Plantagen sind jedoch überaltert und bieten daher nur geringen Ertrag, ausserdem werden die Pflanzen seit einigen Jahren von einer Pilzerkrankung befallen, die sie austrocknet. Die Gegend leidet ausserdem unter einer langen Trockenzeit, von Dezember bis Februar, die der Bevölkerung weitere grosse Problemen bereitet.
Die Familien sind hauptsächlich Kleinbauern, denen kleine Gemüsegärten gehören, mit bescheidenen Einkünften zwischen 150 und 300 Euro pro Jahr!! Zur Zeit ist ein kleines Projekt in Vorbereitung, um die Kaffeeplantagen durch den Anbau von Vanille zu ersetzen, ein Produkt das sowohl auf dem nationalen Markt als auch beim Export guten Absatz finden könnte.
